CIS-Technologie auf der Überholspur

Höhere Wirkungsgrade und technologische Vorteile übertrumpfen kristalline Technologien

Sind es aktuell polykristalline Modultechnologien, die im PV-Markt weltweit vorherrschen, so zeichnet sich eine Trendwende ab, die die CIS-Technologie auf dem Vormarsch sieht. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und einem internationalen Expertenteam durchgeführt hat.

Für den Endkunden zählt unterm Strich der Ertrag. Dieser wird maßgeblich vom Wirkungsgrad der Module beeinflusst. Während CIS die Wirkungsgrade von polykristallinen Technologien in wissenschftlichen Labormessungen bereits überholt hat, liegt die Silizium-Technologie beim Modul-Wirkungsgrad noch vor der CIS-Technologie.

Ähnlich verhält es sich bei den Produktionskosten, wo polykristalline und CIS Module derzeit gleichauf liegen. Ein Blick auf die Kostenkurve verspricht jedoch der jüngeren CIS-Technologie einen positiveren Verlauf: der zukünftige Ausbau von CIS-Produktionsstätten wird die Produktionskosten deutlich weiter sinken lassen. Zudem wird bald ein kostenrelevantes Produktionsvolumen erreicht.

Attraktiv sind die CIS-Module zudem aufgrund ihrer technischen Überlegenheiten: der niedrige Temperaturkoeffizient und die breitere Spektralantwort sorgen für höhrere Erträge, ebenso wie die hohe Schattentoleranz. Aus dem geringeren Energie- und Materialverbrauch resultieren kürzere Energierücklaufzeiten. Ein weiterer Pluspunkt ist das hohe Maß an Ästhetik, das die CIS-Module besonders für private Hausdächer attraktiv macht.

Quelle: www.solar-frontier.eu


Ihre Vorteile im Überblick:

  • Hervorrragendes Schwachlichtverhalten
  • Mehr Stromertrag bei  Licht ohne Sonne
  • Stabile Erträge auch bei großer Hitze
  • Doppelverglasung für hohe Lebenserwartung
  • Hervorragendes Preis-/ Leistungsverhältnis

CIS Module und Kristalline Module im Vergleich